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Die Ausbildung eines Einsatzteams - Hund und Hundeführer - ist sehr umfassend, wobei Mensch und Hund ein Team bilden müssen. Grundvorraussetzung für eine gute Teamarbeit ist gegenseitiges Vertrauen. In der Regel dauert eine Ausbildung 2-3 Jahre bis das Team einsatzfähig ist. Man kann mit der Ausbildung beginnen, wenn der Hund noch ein Welpe/ Junghund ist, aber auch ein etwas älterer Hund kann sehr gut geeignet sein. Das wichtigste überhaupt bei der kompletten Ausbildung ist jedoch, dass Hund und Mensch nie die Freude an der Arbeit verlieren.

 

Ausbildung Rettungshund

Flächensuche

Bei der Flächensuche muss das Team in unübersichtlichem Gelände nach vermissten Personen suchen und für diese, falls benötigt, Hilfe in die Wege leiten. Die Hunde werden dabei so ausgebildet, dass sie ein Gelände auf menschliche Witterung hin durchstöbern. Typische Einsätze sind beispielsweise die Suche nach vermissten Kindern oder verwirrten älteren Personen.

Trümmersuche

Bei der Suche auf Trümmer ist das Geschick und die Wendigkeit des Hundes gefordert. Ein ausgebildeter Trümmerhund ist im Stande eine vermisste Person unter Trümmern, z.B. eines eingestürzten Hauses, zu lokalisieren und den Witterungsaustritt durch Verbellen anzuzeigen.

Lawinensuche

Nach dem Abgang von Lawinen können durch Lawinensuchhundeteams verschüttete Personen unter dem Schnee gefunden werden. Trotz des technischen Fortschrittes durch Geräte wie z. B. LVS sind Lawinenhunde manchmal die einzige und (dann) auch die beste Möglichkeit Verschüttete schnellstmöglich zu orten. Jedoch gehen die Rettungshunde Pustertal NICHT in Lawineneinsätze.

Gehorsam

Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Gehorsam. So selbständig ein Rettungshund auch sein muss, genauso muss er auch sehr guten Gehorsam vorweisen können. In beispielsweise Gefahrensituation muss der Hund sofort abrufbar sein oder in schwierigem Gelände lenkbar.

Geräte

Dabei lernt der Hund auf Befehl des Hundeführers zum Beispiel über eine Leiter zu gehen, wackelige Bretter zu überqueren oder ein Hindernis zu überspringen usw.. Diese Übungen sind nicht nur wichtig für die Sicherheit bei der Trümmersuche, sondern können auch von Nutzen bei einer Flächensuche sein.

 

Zusätzliche Ausbildung Rettungshundeführer

Wichtig für einen guten Hundeführer sind vor allem Teamgeist, körperliche Fitness und Lernbereitschaft. Des weiteren wird der Rettungshundeführer in folgenden Kategorien ausgebildet:

  • Erste Hilfe Mensch und Hund
  • Funk
  • Orientierung (Karte, Kompass)
  • Basis Knotenkunde
  • Einsatztaktik
  • Trümmerkunde
  • Allgemeinwissen Hund

 

Solltest Du Interesse haben Dich unserem Team anzuschließen, findest Du weitere Informationen unter Mitglied werden!

 

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